Bereits zum vierten Mal starten am 2. Mai 2009 insgesamt 88 Teams mit ihren 180 Oldtimern und Youngtimern zur Allgäu-Orient-Rallye nach Jordanien. Von Oberstaufen wird es in nur zwei Wochen über Istanbul und Damaskus bis nach Amman gehen. Die wichtigste Regel: Die Fahrzeuge müssen mindestens 20 Jahre alt oder dürfen nicht mehr als 2000 Euro wert sein. Am 19. Mai werden die illustren Teilnehmer eines des „letzten automobilen Abenteuer der Welt“ mit der jordanischen Fluglinie „Royal Jordanian“ am Flughafen Friedrichshafen landen und vom Bodensee-Airport als Mitsponsor der Rallye gebührend empfangen.
Für den guten Zweck
Die Weltenbummler werden übrigens nicht nur aus Spaß am Abenteuer auf Achse sein. Die Rallye hat sich nämlich dem guten Zweck verschrieben: So werden zum einen alle Fahrzeuge in Amman versteigert. Der Erlös kommt internationalen Hilfsorganisationen wie dem Welternährungsprogramm WFP der Vereinten Nationen zugute. Außerdem gehen auch Hilfsgüter aus dem Allgäu mit auf die Fahrt oder werden unterwegs besorgt und in den durchreisten Ländern an Kinderheime und Waisenhäuser verteilt.
Hauptgewinn ein Kamel
Die Routen können die Teams selbst wählen. Navigations-Instrumente sind jedoch nicht erlaubt, auch Autobahnen oder Mautstraßen sind tabu. Pro Tag dürfen nicht mehr als 666 Kilometer gefahren werden. Zudem müssen die Übernachtungsmöglichkeiten spartanisch sein und dürfen nicht mehr als zehn Euro kosten. Gewinnen wird übrigens nicht der schnellste Wagen, sondern das Team, das die meisten Punkte bei den Sonderaufgaben sammelt. So müssen beispielsweise in Damaskus bei einem bestimmten Gewürzhändler 100 Gramm eines bestimmten Pfeffers gekauft sowie der Preis ausgehandelt werden. Der Hauptgewinn ist übrigens ein echtes Kamel.