Dienstag, 8. November 2005

Flughafenfeuerwehr zur Überlandhilfe bei der Freiwilligen Feuerwehr Meckenbeuren

Am 30.10.2005 bewältigen Rettungsdienste Katastrophenszenario Kreisbrandmeister spart nach Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Meckenbeuren nicht mit Lob - Großeinsatz an der Hirschlatter Straße Meckenbeuren.

Meckenbeuren (wie) Einen Großeinsatz hat die Freiwillige Feuerwehr am frühen Samstagmittag in der Hirschlatter Straße in Kehlen geprobt. Kreisbrandmeister Henning Nöh lobte daraufhin die Rettungsmaßnahmen und das hohe Niveau der Wehr.

Das Szenario: Am Ortsausgang von Kehlen in Richtung Hirschlatt stießen zwei Autos zusammen. Eines davon schleuderte ins nahe Kornfeld, das andere bleibt in der Wiese liegen. Ein LKW, der ausweichen will, kippt um und begräbt das Fahrzeug in der Wiese unter sich. Drei Personen waren verletzt und eine Person war eingeklemmt. Dieses Bild traf die Ersthelfer, die aus dem gegenüberliegenden Hof Assfalg herbeigeeilt sind. Sie waren mit Schweißarbeiten beschäftigt und hatten angesichts des Geschehens vor der Tür vergessen, das Gerät ordnungsgemäß auszuschalten. Das führte später zu Explosionen und zum Brand der Hofstelle.

Ein Großeinsatz wurde hier inszeniert, der viel von den Rettungskräften abverlangte. Mit allen Fahrzeugen und allen Abteilungen rückte die Feuerwehr an und bekam Unterstützung von der Drehleiter aus Tettnang und der Flughafenfeuerwehr. Das Flughafenlöschfahrzeug der Flughafenwehr (12500l Wasser an Bord) sorgte schnell für mehr Wasser, das sonst nicht ausgereicht hätte. Das Deutsche Rote Kreuz Meckenbeuren übernahm die Versorgung der Verletzten. Perfekt vorbereitet war die gesamte Übung und für die zahlreichen Zuschauer moderierte Andreas Joos den Ablauf. Jeder Übungsabschnitt wurde vorgestellt und die Arbeit genau beschrieben. Es galt Brände zu löschen, die Verletzten zu bergen und zu versorgen, Eingeklemmte zu befreien und die eigene Sicherheit zu wahren. Ein großes Spektrum also war zu bewältigen und über das Lob von Kreisbrandmeister Henning Nöh in der anschließenden Nachbesprechnung freuten sich alle Beteiligten. Sein Augenmerk bei dieser Jahreshauptübung lag auf der Einsatzleitung. "Sie haben alles eingebaut, was die Feuerwehr treffen kann", fasste er zusammen "es ist Ihnen bestens gelungen Herr Rixner!", lobte er den Einsatzleiter und das gesamte neue Führungsteam in Meckenbeuren. Was den Feuerwehrmännern abverlangt wird bei einem solchen Einsatz und wie lebensnotwendig für die Betroffenen das richtige Gerät und die Ausstattung sind, wurde wohl allen bewusst, die dabei gewesen sind. Und so sah es auch Bürgermeister Roland Weiß. "Alles was gemeinsam möglich ist, wurde getan. Doch leider ist nicht alles gemeinsam möglich", schloss er. Er weiß, dass ein bestimmtes Maß an Grundausstattung da sein muss, um im Notfall das Leben der Bürger zu sichern.

Bei der Übung waren 74 von 118 aktiven Feuerwehrmännern aus Meckenbeuren, Kehlen und Liebenau im Einsatz. Hinzu kamen die Helfer des DRK Meckenbeuren, die Feuerwehr Tettnang mit der Drehleiter und die Werkfeuerwehr Flughafen mit dem Flughafenlöschfahrzeug, die Polizei und die Jugendfeuerwehr